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10.03.2026

Körber-Stiftung und Bundespräsidialamt würdigen kommunalpolitisches Ehrenamt

Die Körber-Stiftung und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier haben Anfang März ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland zu einer zweitägigen Veranstaltung nach Berlin eingeladen. Auch Bürgermeister Heinrich Wolf nahm an diesem Erfahrungsaustausch teil, der das Engagement der kommunalen Mandatsträgerinnen und -träger würdigte und ihre Bedeutung für die lokale Demokratie in den Mittelpunkt stellt. Neben einer Fachkonferenz erwartete die Teilnehmenden ein Empfang im Schloss Bellevue durch den Bundespräsidenten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern präsentiert. Die im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführte Umfrage beleuchtet die Rahmenbedingungen des Ehrenamts, aktuelle und zukünftige Herausforderungen in den Kommunen sowie die Erfahrungen der Amtstragenden mit Bedrohungen und Gewalt. Die Umfrageergebnisse sind über diesen Link verfügbar: https://koerber-stiftung.de/projekte/zukunft-moeglich-machen/

Ehrenamt in der Kommunalpolitik unter Druck
Knapp 60 Prozent aller deutschen Städte und Gemeinden werden durch ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister verwaltet. Insgesamt setzen sich mehr als 6.000 ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister täglich für die lokale Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihren Kommunen ein. Doch hoher zeitlicher Aufwand, begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten, wachsende Bürokratie und persönliche Anfeindungen machen es zunehmend schwieriger, diese Ämter zu besetzen. Vor diesem Hintergrund lädt die Körber-Stiftung gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland zu zwei Veranstaltungen ein, auch um die Engagierten zu würdigen und ihnen im politischen Berlin eine Stimme zu geben.